Heute breche

2. Februar 2010

ich nach Deutschland auf, wo ich “Urlaub” machen werde.

Bis ich wieder hier bin also höchstwahrscheinliche keine Blogeinträge mehr.

Ich freue mich schrecklich auf Deutschland und ich freue mich auch schon schrecklich, wenn ich wieder hier bei all “meinen” Hunden bin. =)

Etwas

1. Februar 2010

“Akiralastig”, dafür aber die ersten Bilder seit langer Zeit. Alle von heute Morgen.

So,

31. Januar 2010

was kann man schreiben?

Die Hunde machen sich klasse und das Fahren macht unglaublich viel Spaß.

Es schneit ohne Unterlass, was weniger schön ist, da man ob des vielen Schneeschaufelns weniger als normal zu eben jenem, oben genannten, Fahren kommt.

La Luna und LeiLani machen sich gut und integirieren sich gut in die Teams.

Nanuk kommt in die Pupertät und testet aus was er sich erlauben kann und was nicht.

Akira läuft liebend gerne an den Skiern und da sie zu alt zum Schlitten ziehen ist, hält sie diese Beschäftigung wunderbar fit.

Merlin und Taiga haben nach ihrem “Ausflug” inzwischen wieder Substanz zugelegt und sind, wie alle anderen auch, ganz wild darauf zu Laufen.

Twisters Gruppe hat nun auch einen provisorischen, aber doch feinen Auslauf bis zum Sommer, wenn die großen Freiläufe neu gebaut werden müssen.

Rookie hat Harys Socken, sowie diverse andere Dinge, gestohlen und zerlegt ;)

Ach, und bevor ich es vergesse: Meine Kamera ist zwar kaputt, aber Harys hat wieder eine neue Ladeschale, das heißt, dass es sicher endlich bald wieder Bilder gibt.

Ich habe mich

29. Januar 2010

schon gefragt, ob mir gar kein Elch mehr während des Fahrens begegnet. Nicht, dass das unbedingt schlecht wäre, nur eben ungewöhnlich. Immerhin fahre ich nun schon einige Monate, wenn man das Herbsttraining mit einrechnet.

Heute dafür dann aber geleich zweien: Einer Kuh mit Kalb, die etwa 10 – 15 Meter vor den Leadern den Trail kreuzten. Habe sie aber nur vielleicht zwei Sekunden gesehen, weil ich dann mit einem Auge auf den Hunden schon beim Fussbremse treten, Bremmsmatte auf den Boden gleiten lassen (wir hatten sehr viel Neuschnee, da hatte ich sie hoch gehängt) und Schneeanker setzten war.

War aber totzdem ganz nett. =)

Es ist geradezu

28. Januar 2010

biblisch!

Heute Morgen finde ich doch tatsächlich den Finnischen Meerbusen in der Küche vor. Unglaublich! Eine Meeresverlegung!!! Nur konnte ich Kronstadt nirgendwo entdecken…

Nein. =)

Hary hat wohl heute Nacht im Halbschlaf beim Wasser in ein Glas schenken, den halben Kanister in der Küche verkippt. Und als ich heute Morgen selber in die Küche kam, habe ich eben jene “Finnische-Meerbusen-Überschwemmung” vorgefunden. Das passiert also Mann wenn er müde ist.

Aber ich brauche mich gar nicht zu beschweren. Immerhin habe ich beim Schilderbrennen für die Trails (OBS! HUNDSPANN PÅ LEDEN etc. p.p.) gleich zweimal einen Buchstaben vergessen. Das passiert also Frau wenn sie müde ist.

Die Entscheidung, was davon nun belangloser ist bleibt jedem selbst überlassen. Tatsache ist, dass Frau beides wieder behoben hat – das sollte man bei seiner Entscheidungsfindung mit einkalkulieren. =)

Ein bisschen

27. Januar 2010

windig heute. Bzw.: Es wurde ein kleiner Sturm und jede Menge Neuschnee vorraus gesagt.

Im Haus pfeifft es durch den Kamin und jedes mal, wenn man länger als nur ein paar Augenblicke oder Minuten im Haus war, muss der komplette Eingang mit Treppe zu allererst von einer dicken Schneeschicht befreit werden.

Der Trail ist teilweise komplett verweht und unter neuem Schnee verschwunden und es ist wirklich unglaublich, wie selbstverständlich die Hunde trotzdem den richtigen Weg finden. – Bei starkem Gegenwind, der einen, mit den Schneeböen welche er einem ins Gesicht bläst, halb blind macht.

Schön, wenn man sich so gut auf die Hunde verlassen kann!

Meine ersten

26. Januar 2010

wirklichen “Rentierfahrten” habe ich nun auch hinter mir. Und ich kann nur aufs Neue wiederholen: Rentiere sind im Kopf nicht die schnellsten!

Relativ unspektakulär sind die Fahrten, wo die Rentiere nur in einigen Metern Abstand neben dem Trail stehen und nichts tun oder weiter in den Wald hinein oder über das Feld hinweg verschwinden. Interessant war heute eine kleine Herde von um die 50 Tiere, welche direkt neben dem Trail lag und genau im falschen Moment, sprich als die Hunde schon fast vorbei waren (so eine lagernde Herde streckt sich dann ja über einige duzend Meter) schlussendlich realisierte, dass da ja HUNDE vorbei laufen und in Panik aufsprangen um wegzulaufen. Wobei diese “Panik” auch sehr gemächlich vonstatten ging. À la: “Hmmm, hmmm, hmmm… Läuft da was annnnn unnnns vorrrrrrrrrrrrrrrrrrbbbeeeeeeeeeiiiiiiiiii???????????? Wassss isssttt deeeeeeeeeennnn das? Hmmm, hmmm, hmmm. Dasss sind jaaa Hunnndddeeee??? —– … —– Hmmmm, Momennnnntttt maaaaaaaaaaalllllllllllll. Hunnndeeeeee??? Hundeee! HUNDE!!!!!! —– ….. —– Öhhhhh???? Undddd wassss maccchhhhe ichhhhh dennnn jetzttttt???? Hmmm. Icchhhh glauuubeeee ichhhhhh stehhhhheeeeee maaaaaaaaaalllllll auf… Jaaa genauuu, dasss machhe ich! —– … —– Undddd jetzzzt???? Weglauuufennnn? Weglauuuufennn? Weglauuufennn? WEGLAUFEN!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!”

Gestern hatte ich auch ein lustiges Grüppchen, von etwa zehn Tieren, auf dem Trail. Ich komme um eine Kurve und da stehen sie. Aber nein, selbstverständlich laufen sie nicht in den Wald, sondern schön vor mir den Trail entlang…

Schneehühner gibt es natürlich auch – die (ganz ähnlich wie die Rentiere) sich bevorzugt dann in Bewegung setzten, sprich auffliegen, wenn man schon fast vorbei ist.

Nun ja, so sieht man zumindest das schwedische Tierreich! =)

Heute ein lecker,

23. Januar 2010

lecker Frühstück gehabt. Guter Start in den Tag!

Nanuk fängt an gerne Auto zu fahren. Sehr schön! (Die ersten Male hatte er immer gepinkelt.) …. und ist süchtig! Süchtig nach Frolic! :) Aber welcher Hund ist das nicht??? Und da man diese Sucht gut nutzen kann, geht das Kommandotraining gleich doppelt so gut! :)

Ansonsten hatte ich mal wieder die Lektion “Immer-mit-dem Unerwarteten-rechnen”, die wie folgt aussah: Unterwegs mit einem kleinen Viererteam war ich bei einer Straßenüberquerung so darauf konzentriert darauf zu achten ob ein Auto kommt, dass ich, da ich die Strecke schon dutzende Male gefahren bin, nicht merkte, dass der Schneeflug eine hohe, feste Kante am Übergang vom Trail auf die Straße gezogen hatte, was wiederum zur Folge hatte, dass ich etwas aus der Bahn geworfen wurde und dadurch die gleich hinter der Straßenüberquerung zu fahrende Doppelkurve “leicht” verbreitert habe… =)

Tjaaaaaaaaaaa, that’s life.

Im Sommer

20. Januar 2010

hatte ich von einem Rentier geschrieben, welches gar nicht mehr aus dem Dorf verschwinden wollte (1,2,3,4). So etwas haben wir hier nicht. Nein. Wir haben hier nicht EIN Rentier! Wir haben hier ganze Herden!

Bei uns in der Nähe befindet sich ein Rentierhag, in welchen die Sami ihrer Rentiere treiben. Das führt natürlich, sozusagen als Nebeneffekt, dazu, dass die Trails von Rentierspuren und deren Kot, manchmal auch ihnen selbst, nur so strotzen. Die Hunde haben sich mittlerweile sehr gut daran gewöhnt und laufen an all diesen leckeren Düften gut vorbei. Praktisches Training nebenher sozusagen.

Zu Hause gibt es für die Hunde nach dem Lauf nun auch wieder Fleischsuppe und nicht mehr Wasser pur wie die letzten Wochen seit wir hier sind, was sie mehr als toll finden.

Das Fleischsuppenkochen hat natürlich wieder den Nebeneffekt, dass das ganze Haus danach riecht, ist aber nicht mit dem Fischgeruch vom Trailsnacksmachen zu vergleichen. Akira hat sich gestern aus einem Topf die ganzen Fleischstücken herausstibitzt (ts, ts Hary hätte besser aufpassen müssen ;)) und sich damit dann als nicht mehr im Gespann laufende Seniorin auch ihren (etwas großen Anteil) geholt! =)

Die Schneepause

19. Januar 2010

ist vorbei und es schneit wieder. Bleibt die Frage wieviel es diesmal wird.

Durch die Schneewolken bedingt kann man die Sonne nicht mehr sehen und alles erscheint wie eine Mischung aus Grau, Silber und Weiß.

Unsere Ausreißer Merlin und Taiga müssen sich wieder langsam in den Tagesablauf integrieren und dürfen die nächsten Tage noch nicht wieder mit den anderen Laufen, damit sie möglichst schnell die verlorene Substanz wieder zulegen können. Die sechs Tage, in denen sie weg waren, haben sie sehr dünn werden lassen.

Ich brenne nebenher fleißig Schilder, hauptsächlich für die Trails, was mit einem Elektroschneider mit gerader Klinge gar nicht so einfach ist. Mittlerweile bekomme ich die “o’s”, “a’s”, “b’s” etc. – also alles was Rundungen hat und sich dadurch mit einer geraden Schneide schlecht brennen lässt – jedoch recht gut hin. =)