Ich habe
27. April 2010
in den letzten Wochen einiges an Anrufen, Emails etc. bekommen und möchte an dieser Stelle nun ein paar abschließende Kommentare äußern.
Zuallererst: Da ich tatsächlich zwei mal angerufen wurden bin und gefragt wurde, ob mich Hary geschlagen habe, was ich kaum glauben konnte: Himmel, Herrgott! Nein, natürlich nicht! Natürlich würde eine solche Schlagzeile so manchem Hary-Gegner gut ins Konzept passen, leider muss ich hier an dieser Stelle jeden enttäuschen, der auf so etwas gehofft hat. Hary hat sich mir gegenüber absolut korrekt verhalten!
Generell kann ich dazu sagen, man sollte nicht alles glauben, was Irgendjemand ins Internet schreibt oder auch sagt. Ich kann mit fünf Minuten Sucharbeit mit ziemlicher Sicherheit auch eine Internetseite finden, welche steif und fest behauptet, dass die Erde eine Scheibe sei oder ich lese einfach die „Bild“. Des weiteren kann ich nur darauf verweisen, dass eben jene Internetseiten eine Zeit lang propagiert haben, dass ich nicht existieren würde… Nun gut, manchmal ist es für den ein oder anderen günstiger zu behaupten, dass ich nur ein Hirngespinst sei, manchmal ist es praktischer zu behaupten, dass ich ein armes verängstigtes Mädchen sei, welches sich schlagen lassen würde. Wer das wirklich glaubt, dem kann ich auch nicht helfen.
Es gab viele Gründe warum ich gegangen bin und ich bin sicher, dass auch die den ein oder anderen brennend interessieren werden. Damit ich in Frieden gelassen werde, seien die wichtigsten genannt:
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Die ständigen und andauernden “Kämpfe” zwischen allen möglichen Leuten, die dafür sorgten, dass ich einiges an Druck auszuhalten hatte, was ich der Hunde zuliebe auch gerne getan habe, aber irgendwann eben seinen Gipfelpunkt für mich erreicht hat. Sowie die häufig daraus resultierenden Stimmung.
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Die Tendenz von einigen Personen die ein Problem mit Hary hatten/haben und an dieser Stellen nicht weiter gekommen sind, auf mir herumzuhacken (z.B. s.o.).
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Die Tatsache, dass viele Leute beider Seiten, die nicht miteinander reden konnten oder wollten, über mich Dinge ausrichten ließen. In dem Punkt bin ich natürlich im Grunde selber Schuld, weil ich es um des „lieben Friedens Willen“ auch häufig getan habe. Deshalb an dieser Stelle: Ich bin kein Postbote! Wer ein Problem mit Hary hat oder ihm etwas zu sagen hat soll das selbst tun!
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Summa summarum: Das alles hat mich augerieben und meine Kräfte waren am Ende.
Wer wissen möchte wie Hary ist soll sich selbst ein Bild machen!
Er kann durch seine unglaubliche Absolutheit und Exzentrizität schnell sehr verletzend reagieren und nicht jeder will oder kann dann sagen, „Okay, schau mal Hary…“.
Ich jedenfalls bin mit Hary gut zu recht gekommen. Wenn man, ich drücke es jetzt mal so aus, mit von der Norm abweichenden/oder eben “schwierigen” Menschen zurecht kommt, so wie ich es tue, wird man kein Problem mit Hary haben und man wird sehen, dass er für vielerlei Kritik und Gedankenanstöße sehr gut zugänglich ist.
Wer nicht mit stark exzentrischen Menschen zurechtkommt, sollte Hary am Besten gar nicht erst kennen lernen. Er ist wie er ist und ich bezweifele stark, dass er jemals ein “Durchschnittsbürger” werden kann.
Wenn man mit schwierigen Menschen zurechtkommt, kann man es ruhig darauf ankommen lassen. Denn wären die ganzen Probleme darum herum nicht, welche einen abschrecken, könnte man sagen, er ist ein, ein bisschen verschrobener, lieber Kerl, den man um seiner selbst Willen einfach einmal kennen gelernt haben muss!
So nun noch abschließend, wer ein Problem oder Ärger mit Hary hat sollte sich auch an eben diesen wenden und NICHT an mich! Ich bin nicht seine Sekretärin und arbeite nun nicht einmal mehr als Doghandler für ihn, sondern bin schon seit Wochen zu Hause in Deutschland.
Weiterhin man sollte nicht alles glauben was man hört. Ich würde einfach jedem raten mit allen Beteiligten selbst zu sprechen und nicht voreilig in die eine oder andere (egal in welche) Richtung zu urteilen.
Es gibt nicht nur schwarz und weiß, die Welt ist und deren Bewohner sind durchgänig grau und das betrifft ausnahmslos jeden.
Ich habe in meiner Zeit in Schweden viel über Menschen gelernt. Wohl mehr als ich jemals hätte lernen wollen. Vieles war sehr traurig und negativ für mich, doch es gab auch immer die Momente, wenn ich auf dem Schlitten stand und der Sonne entgegen fuhr oder mit den Hunden tobte, in welchen ich einfach nur glücklich war.
Es wird auf diesem Blog keine weiteren Einträge geben.