Zur Frage,

27. September 2009

ob ich die Bilder von Vorgestern in irgend einer Weise mit Fotoshop bearbeitet habe: Nein, kein einziges der Bilder ist auch nur zugeschnitten, geschweige denn Farbverändert… Die Farben sind allerdings wirklich toll! Aber wenn man hier zur richtigen Zeit unterwegs ist, was ich, da wir sehr viel nachts trainieren auch so gut wie immer bin, dann kann man solche Sonnenaufgänge öfters erleben. Der Himmel ist hier ohnehin einfach umwerfend: Die Nächte sind unglaublich weit und die Sonnenauf- und untergänge (wie man ja auch auf den Fotos sehen kann) wirklich beieindruckend – oder, wie ich auch schon geschrieben habe, sehr, sehr kitschig… =) Aber schön kitschig, zumindest wenn man es in Natura erlebt! =)
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Liebe Leser

5. September 2009

meines Blogs: Lesen Sie einmal diesen Artikel, eines anderen Doghandlers in Finnland!

Da kann ich nur sagen, die armen Doghandler und anderen Angsetellten und vorallem die armen Hunde!!!!!!

Mann bin ich froh, dass ich hier bin!
blogoscoop

Nachtrag vom 07.09.’09: Der Originaltext ist gestern Nacht gelöscht worden (bis auf die erste Zeile). Sehr schade, ich hoffe es geht ihr gut und sie hat keine Probleme bekommen oder ist rausgeflogen. Der Text ist auf jeden Fall noch hier zu finden.

ist es verboten, seine Hunde frei und ohne Leine herumlaufen zu lassen. Dass sich manch einer darüber aufregt, wenn einer der Huskies abhaut, ist von dieser Seite aus gesehen verständlich (auch wenn diese im Zweifelsfall die Leute höchstens ablecken). Dass es dann trotzdem Hundehalter gibt, die ihre Hunde nicht an die Leine nehmen und diese dann auch noch total austicken, wenn sie einen anderen Hund sehen, verstehe wiederum ich nicht.

Wie auch immer. Das schwedische Gesetz verbietet also, seine Hunde frei herumlaufen zu lassen – mit einer Ausnahme: Den Jämthunden – den Elchhunden. In der Jagdsaison laufen diese durch die schwedischen Wälder, Sümpfe – und Dörfer - und sollen die Elche hetzen. Per Funk folgen die Besitzer ihren Hunden, um dann den, oder mit der Zeit die, Elche abzuschießen. Dumm nur, dass diese Hunde in der Regel die meiste Zeit des Jahres (außer eben in der Jagdsaison) im Zwinger gehalten werden, oft keine gute oder gar keine Sozialisierung erfahren haben und in Folge dessen häufig – ich kann es nicht anders sagen – leicht bis schwer durchgeknallt sind… Mit anderen Worten: Hat der Besitzer nicht für eine gute Ausbildung des Hundes in jederlei Hinsicht Sorge getragen, sind es leider eben DIESE Hunde welche gefährlich werden können. Besonders wenn man selbst mit Hunden unterwegs ist. – Vollkommen egal ob mit Chihuahua, Pudel oder Husky…

Schon seltsam, dass also gerade diese Hunde frei herumlaufen dürfen…

Tja, gestern hatten wir jedenfalls die ersten beiden Jämthunde auf dem Grundstück: Relativ kurz nachdem die Morgenroutine geschafft war, kam plötzlich Unruhe in den Freiläufen auf und ein Blick aus dem Fenster zeigte, dass alle Huskies am Zaun standen und gebannt zur Einfahrt starrten. Hary und ich raus, gucken was los ist – und da standen sie: zwei Jämthunde. Kaum hatten sie uns gesehen, hatten sie auch schon abgedreht und waren davon gelaufen. – Hunde die beim Anblick von Menschen die Flucht ergreifen… ich sage nur, wirklich gut sozialisiert… ähm ja, Räusper…

Naja, mir ist lieber sie hauen ab, als dass sie ausrasten und ich hoffe inständig, dass ich das nicht erleben muss!
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Mal wieder

28. August 2009

ein paar Bilder aus der letzten Zeit.

1. Merlin und Akira. Merlin: “Hej Kleines, na was läuft?” – Akira: kicher, kicher

2. Himmel über Storsund

3. Baumgerippe bei Nebel

4. Unsere Angorakatze Sugar

5.&6. Einer der vielen Seen

7. Nemo und Blizzard bei Sonnenaufgang

8. Merlin
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Arbeit über Arbeit

23. August 2009

Die Trainingssaison steht vor der Tür – bzw. hat im Prinzip schon begonnen und überall muss noch viel erledigt werden…
Hary hat heute morgen drei neue Hütten fertiggestellt, während ich ein Zelt repariert habe, die Preisliste und Reiseangebote für diese Saison sind auch so gut wie fertig und trotzdem gibt es Arbeit wo das Auge auch hinschaut. Neue Ruckdämpfer und Leinen müssen gemacht werden, verschiedenster Kleinkram will auch repariert sein, Hary muss die restlichen neuen Hütten bauen – die Welpen müssen in das Erwachsenenrudel integriert werden etc. p.p. und dann noch alle Haus-, Putz-, und Routinearbeit, welche die meisten Stunden des Tages schlucken und eben doch jeden Tag gemacht werden müssen und so wichtig sind.
Wird Zeit das hier mal noch ein zweiter Doghandler aufschlägt! Mich jedenfalls würde es freuen! =)
blogoscoop

Es ist wirklich

20. August 2009

sagenhaft! – Es ist August und wir haben nach einem kleinen Kälteeinsturz heute Nacht die 0°C-Marke tatsächlich nur knapp verfehlt. Die Folge war der erste Bodenfrost und eine glitzernde Landschaft, denn der Tau hatte sich auf allen Blättern in eine feine Eiskristallschicht verwandelt.

Wegen des immensen Temperaturunterschiedes zu dem Wasser der Seen, lag auch ein besonders dicker Nebel, der alle Geräusche, die mehr als wenige Meter entfernt waren,  so stark dämpfte, dass man nicht mehr lokalisieren konnte aus welcher Richtung sie kamen oder die Geräusche gänzlich schluckte.

Kaum zu glauben aber wahr, sollten hier nicht noch einmal ein, zwei warme Wochen den ständigen Temperaturfall ablösen, dann hat in Schweden dieses Jahr der Herbst bereits Mitte August Einzug gehalten! – Und das, während man aus Deutschland von Temperaturen bis zu 37°C hört…
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Heute hatten wir

31. Juli 2009

den ersten “richtigen” Herbsttag. Im Grunde müsste sich der Herbst mit seinem Einzug noch ein paar Wochen gedulten, doch heute Nacht war es angenehm kühl und es lag dichter, dicker Nebel. Die Nebel hier oben sind wunderschön und nicht mit denen, welche ich aus Deutschland kenne zu vergleichen. Sie steigen über einem der vielen Seen auf und wabern langsam aber stetig auf die umgebenden Wiesen und in die angrenzenden Nadelwälder. Manchmal tanzen sie über den Seen auf und ab oder bewegen sich in langen Nebelstreifen immer an einer bestimmten Stelle über das Wasser. Dieses Driften zeigt eine unterirdische Strömung an und bedeutet, dass das Eis an dieser Stelle im Winter dünn und schlecht befahrbar sein wird. – Das sind so die kleinen Dinge, die man nebenbei lernt, welche einem wenn man es nicht weiß auch nicht weiter auffallen, aber im Endeffekt doch so wichtig sind.

Wann der Nebel aufhört schön zu sein und anfängt die Nerven aufzureiben? Wenn er so dicht liegt, dass man selbst die Hunde an den Leinen nicht mehr sehen kann… Nur soweit hat der Herbst bisher noch nicht Einzug gehalten.

- Die Hunde auf den Fotos sind Cheyenne (schwarz) und Taiga (weiß).

des Nordens werden langsam wieder von einigen Stunden Dunkelheit abgelöst.

Hier angekommen konnte ich die Mitternachtssonne noch miterleben, inzwischen ist es wieder zwei Stunden relativ dunkel.

Das bedeutet im Endeffekt, dass wir uns langsam wieder umstellen werden um das Licht zu nutzen. In den letzten Wochen waren wir auf Grund der Temperaturen, welche für die Hunde zu hoch waren, immer Nachts unterwegs. D.h. der Tag begann zwischen 16:00 und 18:00 Uhr und endete am nächsten Vormittag.

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