Die Umstellung
30. Oktober 2009
auf Hochenergiefutter hat ja nun schon vor einer ganzen Weile begonnen. Erst gab es das neue Futter noch mit dem Sommerfutter gemischt, inzwischen gibt es das Hochenergiefutter pur. Wobei „pur“ auch nicht stimmt, denn die Futterumstellung hat wie immer Durchfall bei den Hunden zur Folge. Das heißt also für uns jede Menge Reis und Haferflocken kochen und dem Futter beimischen – UND natürlich Scheiße kratzen. Und zwar um die fünf bis sechs Stunden am Tag – zu zweit wohlgemerkt…
Naja, was solls, den Hunden schmeckt’s und in ein paar Tagen haben sie sich auch ganz umgestellt.
Vorhin haben wir noch die Freiläufe gekalkt, (bei Schnee und Eis eigentlich eine sinnfreie Aktion, da bei Tauwetter alles wieder weggespült wird, aber bei dem Durchfall trotzdem nötig – die Hunde fanden es auf jeden Fall seh, sehr lustig ;)) und jetzt geht’s munter mit dem Training weiter. =)
Heute Nacht
25. September 2009
schlich sich der erste richtige Frost in den Boden. Es ist Herbst.
Die ersten beiden Bilder zeigen vereistes Gras und Heidekraut – leider auf den Bildern nicht so gut zu erkennen. Die restlichen zeigen den Himmel über und rings um Storsund. Alle Fotos sind heute morgen zwischen etwa 6:00 und 6:30 entstanden… Unglaublich wie unterschiedlich der Himmel in verschiedene Richtungen fotografiert und mit wenigen Minuten Abstand aussehen kann!
Mal wieder
28. August 2009
Es ist wirklich
20. August 2009
sagenhaft! – Es ist August und wir haben nach einem kleinen Kälteeinsturz heute Nacht die 0°C-Marke tatsächlich nur knapp verfehlt. Die Folge war der erste Bodenfrost und eine glitzernde Landschaft, denn der Tau hatte sich auf allen Blättern in eine feine Eiskristallschicht verwandelt.
Wegen des immensen Temperaturunterschiedes zu dem Wasser der Seen, lag auch ein besonders dicker Nebel, der alle Geräusche, die mehr als wenige Meter entfernt waren, so stark dämpfte, dass man nicht mehr lokalisieren konnte aus welcher Richtung sie kamen oder die Geräusche gänzlich schluckte.
Kaum zu glauben aber wahr, sollten hier nicht noch einmal ein, zwei warme Wochen den ständigen Temperaturfall ablösen, dann hat in Schweden dieses Jahr der Herbst bereits Mitte August Einzug gehalten! – Und das, während man aus Deutschland von Temperaturen bis zu 37°C hört…
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Unterwegs
19. August 2009
mit den vier Hunden Sue (die braune Hündin, welches die ganze Zeit im Wasser ist), Twister (der schwarze Rüde), Spirit (die weiße Hündin) und Sugar (die toffeefarbene Hündin), gönnt man sich eine kleine Verschnaufpause an einem Waldsee. – Wer schon einmal mit echten Schlittenhunden unterwegs war, der wird verstehen, dass so ein Päuschen, manchmal unumgänglich ist =)
Die Hunde freut’s, die Menschen auch.
Leider ist das Wasser an dieser Stelle so seicht, dass die Hunde (insbesondere unsere Wasserratte Sue) nicht wirklich schwimmen, aber Planschen kann ja auch mal ganz schön sein!
=)
Ein paar Bilder
23. Juli 2009
von den letzten Tagen.
Zuerst zwei von dem dämlichen Rentier, was im Übrigen gerade vor fünf Minuten in aller Seelenruhe an meinem Fenster vorbei gelaufen ist…


Jetzt mein derzeitiges Lieblingsbild. Dazu gibt es nur einen passenden Kommentar: MUHAHAHA!

Und zum Schluss noch ein paar BIlder von heute Morgen, wo ich mit Merlin und Akira unterwegs war:
Autofahren erhält in Schweden,
20. Juli 2009
nach meiner bisherigen Erfahrung hier, eine ganz neue Dimension… Im Grunde kann man die Autofahrer, sobald man aus den häufig kontrollierten Küstenregionen ins Landesinnere gelangt, nach Geschwindigkeiten einteilen.
Geschwindigkeit und Anzahl der Fahrer nimmt nach unten hin ab:
1. Die mit high speed durch die Landschaft preschenden LKW-Fahrer, welche die Geschwindigkeit selbst in den Ortschften nicht drosseln.
2. Die Bevölkerung aus dem Landesinneren, welche weiß, dass sie ohnehin nicht kontrolliert wird.
3. Die nur knapp über dem Limit fahrenden Küstenbewohner
4. Die sich an das Limit haltenden Touristen.
5. Die sich an das Limit haltenden Schweden.
- Natürlich gibt es Ausnahmen.
Ein schönes Beispiel ereignete sich vorletzte Nacht, als uns auf der Sraße ein Pkw entgegen kam und mit (das ist KEIN Witz!!!) etwa hundert Sachen und einem Abstand von ca. 50 cm an uns vorbeirauschte….!!! Dazu muss gesagt sein, dass wir Hunde dabei hatten, diese in aller Eile schon kurz genommen hatten und am äußersten Straßenrand – schon fast im Graben – standen… UND die Landstraße eigentlich zweispurig ist UND wir der Spur gegeüber standen, auf welcher das Auto im Grunde hätte fahren müssen! Wäre einer von uns oder einer der Hunden in diesem Moment gestolpert, dann wären wir jetzt noch bestenfalls als Ketschup von der Windschutzscheibe des Autos zu kratzen…
Das von mir erwähnte Rentier
19. Juli 2009
scheint inzwischen fester Bestandteil des Dorfes zu sein…
Gestern steh ich am Fenster und sehe, dass alle Hunde im Freilauf Richtung Einfahrt starren – ich frag also ob jemand kommt… und wer steht in der Einfahrt und guckt sich in aller Seelenruhe die Hunde an? Irgendwann ist es schließlich von dannen getrabt.
Heute Morgen gegen 7:00 Uhr begegnen wir dem Rentier schon wieder… – Mitten im Dorf! – Mit Hunden! Langsam scheint es sich an die Menschen zu gewöhnen, soll heißen, die Zeit bis es verschwindet wird immer länger und der Abstand zu den Menschen immer gringer.
Reindeer on the road
15. Juli 2009
Seit Tagen läuft hier in der Gegend ein Rentier herum, sprich seit Tagen sind die Hunde, wenn wir Richtung des kleinen Waldes hinter dem Dorf gehen ganz aus dem Häuschen. Heute Morgen gegen 4:45 Uhr begegen wir doch tatsächlich diesem Rentier! Und zwar was für einem!!! Mein erstes Rentier in freier Wildbahn und dann gleich so ein Prachtexemplar, mit einem wunderschönem und vorallem riesigen Geweih.
Da stand es nun mitten auf der Straße und guckte blöd aus der Wäsche. Die Hunde wollten natürlich nach – wobei man von “nach” im eigentlichen Sinne gar nicht sprechen kann, denn verlangsamt wäre für das Rentier noch eine nette Beschreibung seiner Reaktionen… Nach sicherlich einer Minute hat es sich dann schließlich bequemt gemütlich in den Wald zu laufen.
- Und wem begegnen wir, selber kaum fünf Minuten im Wald, dort wohl gleich wieder?

…Wir sind mit Hunden unterwegs und machen durch Unterhaltung und Laufen für die Ohren eines Wildtieres einen Riesenradau -wie blöd kann man als Rentier dann eigentlich sein, dieser lauten Hunde-Menschen-Meute gleich zweimal zu begegnen und nicht einen Bogen zu schlagen? =)
Trotz der dadurch völlig aufgedrehten Hunde, war es aber sehr nett dieses Rentier zu sehen! =)
Übrigens, das Foto ist ohne Zoom! – Das Rentier war vielleicht 20 m entfernt.
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Die liebe Stecherei der Moskitos
13. Juli 2009
ist so ein Problem, mit dem man hier zu kämpfen hat. Weiß man, dass man gerade noch relativ wenigen Moskitos etc. begegnet und freut sich auf eine lustige Moskitozeit beim Blaubeerensammeln in den feuchten und sumpfigen Gebieten, die dann wirklich Moskitoreich sind, überlegt man sich zweimal wann und wieviel chemisches Antimückenspray o.ä. man benutzt…
Was ich wirklich empfelen kann ist Nelkenöl! Das riecht zwar eigen und nicht unbedingt angenehm, hält aber die Moskitos relativ gut ab – soll heißen: Man wird zwar noch gestochen, allerdings in einem gut aushaltbarem Maße. Das Chemiezeugs kann man sich dann für wirkliche Härtefälle, wie eben das Blaubeerensammeln, aufheben.
Außerdem sollte man sich einen Hut (auch die Kopfhaut ist bei den Moskitos sehr beliebt) und langärmlige Kleidung zulegen.
Und wegen des Geruches des Nelkenöls… ich meine, wer muss denn im Wald schon nach Grapefruit-Orangen-Shampoo duften? =)
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