Ich habe mich

29. Januar 2010

schon gefragt, ob mir gar kein Elch mehr während des Fahrens begegnet. Nicht, dass das unbedingt schlecht wäre, nur eben ungewöhnlich. Immerhin fahre ich nun schon einige Monate, wenn man das Herbsttraining mit einrechnet.

Heute dafür dann aber geleich zweien: Einer Kuh mit Kalb, die etwa 10 – 15 Meter vor den Leadern den Trail kreuzten. Habe sie aber nur vielleicht zwei Sekunden gesehen, weil ich dann mit einem Auge auf den Hunden schon beim Fussbremse treten, Bremmsmatte auf den Boden gleiten lassen (wir hatten sehr viel Neuschnee, da hatte ich sie hoch gehängt) und Schneeanker setzten war.

War aber totzdem ganz nett. =)

Ein bisschen

27. Januar 2010

windig heute. Bzw.: Es wurde ein kleiner Sturm und jede Menge Neuschnee vorraus gesagt.

Im Haus pfeifft es durch den Kamin und jedes mal, wenn man länger als nur ein paar Augenblicke oder Minuten im Haus war, muss der komplette Eingang mit Treppe zu allererst von einer dicken Schneeschicht befreit werden.

Der Trail ist teilweise komplett verweht und unter neuem Schnee verschwunden und es ist wirklich unglaublich, wie selbstverständlich die Hunde trotzdem den richtigen Weg finden. – Bei starkem Gegenwind, der einen, mit den Schneeböen welche er einem ins Gesicht bläst, halb blind macht.

Schön, wenn man sich so gut auf die Hunde verlassen kann!

Meine ersten

26. Januar 2010

wirklichen “Rentierfahrten” habe ich nun auch hinter mir. Und ich kann nur aufs Neue wiederholen: Rentiere sind im Kopf nicht die schnellsten!

Relativ unspektakulär sind die Fahrten, wo die Rentiere nur in einigen Metern Abstand neben dem Trail stehen und nichts tun oder weiter in den Wald hinein oder über das Feld hinweg verschwinden. Interessant war heute eine kleine Herde von um die 50 Tiere, welche direkt neben dem Trail lag und genau im falschen Moment, sprich als die Hunde schon fast vorbei waren (so eine lagernde Herde streckt sich dann ja über einige duzend Meter) schlussendlich realisierte, dass da ja HUNDE vorbei laufen und in Panik aufsprangen um wegzulaufen. Wobei diese “Panik” auch sehr gemächlich vonstatten ging. À la: “Hmmm, hmmm, hmmm… Läuft da was annnnn unnnns vorrrrrrrrrrrrrrrrrrbbbeeeeeeeeeiiiiiiiiii???????????? Wassss isssttt deeeeeeeeeennnn das? Hmmm, hmmm, hmmm. Dasss sind jaaa Hunnndddeeee??? —– … —– Hmmmm, Momennnnntttt maaaaaaaaaaalllllllllllll. Hunnndeeeeee??? Hundeee! HUNDE!!!!!! —– ….. —– Öhhhhh???? Undddd wassss maccchhhhe ichhhhh dennnn jetzttttt???? Hmmm. Icchhhh glauuubeeee ichhhhhh stehhhhheeeeee maaaaaaaaaalllllll auf… Jaaa genauuu, dasss machhe ich! —– … —– Undddd jetzzzt???? Weglauuufennnn? Weglauuuufennn? Weglauuufennn? WEGLAUFEN!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!”

Gestern hatte ich auch ein lustiges Grüppchen, von etwa zehn Tieren, auf dem Trail. Ich komme um eine Kurve und da stehen sie. Aber nein, selbstverständlich laufen sie nicht in den Wald, sondern schön vor mir den Trail entlang…

Schneehühner gibt es natürlich auch – die (ganz ähnlich wie die Rentiere) sich bevorzugt dann in Bewegung setzten, sprich auffliegen, wenn man schon fast vorbei ist.

Nun ja, so sieht man zumindest das schwedische Tierreich! =)

Heute ein lecker,

23. Januar 2010

lecker Frühstück gehabt. Guter Start in den Tag!

Nanuk fängt an gerne Auto zu fahren. Sehr schön! (Die ersten Male hatte er immer gepinkelt.) …. und ist süchtig! Süchtig nach Frolic! :) Aber welcher Hund ist das nicht??? Und da man diese Sucht gut nutzen kann, geht das Kommandotraining gleich doppelt so gut! :)

Ansonsten hatte ich mal wieder die Lektion “Immer-mit-dem Unerwarteten-rechnen”, die wie folgt aussah: Unterwegs mit einem kleinen Viererteam war ich bei einer Straßenüberquerung so darauf konzentriert darauf zu achten ob ein Auto kommt, dass ich, da ich die Strecke schon dutzende Male gefahren bin, nicht merkte, dass der Schneeflug eine hohe, feste Kante am Übergang vom Trail auf die Straße gezogen hatte, was wiederum zur Folge hatte, dass ich etwas aus der Bahn geworfen wurde und dadurch die gleich hinter der Straßenüberquerung zu fahrende Doppelkurve “leicht” verbreitert habe… =)

Tjaaaaaaaaaaa, that’s life.

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