Vor ein paar Tagen
18. März 2010
habe ich Nanuk das erste Mal eine Packtasche umgeschnallt, um ihn langsam daran zu gewöhnen. Natürlich leer, Gewicht werde ich erst zugeben wenn sein Skelett vollständig ausgewachsen sein wird – also in ca. 1 1/2 Jahren. Während sich andere Hunde wenn sie die Packtasche zum ersten Mal auf haben wie wild schütteln, hat es Nanuk kurz gesagt einen feuchten Kehricht interessiert. ;-)
Von diesem ersten Packtaschetragen ein Foto:
Bilder
16. März 2010
während und nach zwei Touren gestern:
- Zigarettenpause für den Fahrer, während die Hunde ihre wohlverdiente Suppe schlürfen.
- Hary kommt von einer Tour mit einem 6-er Gespann zuück. Im Lead hier Twister und Sue.
- Nemo (links) und Blizzard (rechts) nach dem Lauf.
- Taiga (links) und Rookie (rechts) nach dem Lauf.
- Unser graues Wheeldogpärchen: Thunder (links) und Trouble (rechts).
- Twister (links) und Sue (rechts) auf Fleischsuppe wartend.
Ich habe mich
29. Januar 2010
schon gefragt, ob mir gar kein Elch mehr während des Fahrens begegnet. Nicht, dass das unbedingt schlecht wäre, nur eben ungewöhnlich. Immerhin fahre ich nun schon einige Monate, wenn man das Herbsttraining mit einrechnet.
Heute dafür dann aber geleich zweien: Einer Kuh mit Kalb, die etwa 10 – 15 Meter vor den Leadern den Trail kreuzten. Habe sie aber nur vielleicht zwei Sekunden gesehen, weil ich dann mit einem Auge auf den Hunden schon beim Fussbremse treten, Bremmsmatte auf den Boden gleiten lassen (wir hatten sehr viel Neuschnee, da hatte ich sie hoch gehängt) und Schneeanker setzten war.
War aber totzdem ganz nett. =)
Meine ersten
26. Januar 2010
wirklichen “Rentierfahrten” habe ich nun auch hinter mir. Und ich kann nur aufs Neue wiederholen: Rentiere sind im Kopf nicht die schnellsten!
Relativ unspektakulär sind die Fahrten, wo die Rentiere nur in einigen Metern Abstand neben dem Trail stehen und nichts tun oder weiter in den Wald hinein oder über das Feld hinweg verschwinden. Interessant war heute eine kleine Herde von um die 50 Tiere, welche direkt neben dem Trail lag und genau im falschen Moment, sprich als die Hunde schon fast vorbei waren (so eine lagernde Herde streckt sich dann ja über einige duzend Meter) schlussendlich realisierte, dass da ja HUNDE vorbei laufen und in Panik aufsprangen um wegzulaufen. Wobei diese “Panik” auch sehr gemächlich vonstatten ging. À la: “Hmmm, hmmm, hmmm… Läuft da was annnnn unnnns vorrrrrrrrrrrrrrrrrrbbbeeeeeeeeeiiiiiiiiii???????????? Wassss isssttt deeeeeeeeeennnn das? Hmmm, hmmm, hmmm. Dasss sind jaaa Hunnndddeeee??? —– … —– Hmmmm, Momennnnntttt maaaaaaaaaaalllllllllllll. Hunnndeeeeee??? Hundeee! HUNDE!!!!!! —– ….. —– Öhhhhh???? Undddd wassss maccchhhhe ichhhhh dennnn jetzttttt???? Hmmm. Icchhhh glauuubeeee ichhhhhh stehhhhheeeeee maaaaaaaaaalllllll auf… Jaaa genauuu, dasss machhe ich! —– … —– Undddd jetzzzt???? Weglauuufennnn? Weglauuuufennn? Weglauuufennn? WEGLAUFEN!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!”
Gestern hatte ich auch ein lustiges Grüppchen, von etwa zehn Tieren, auf dem Trail. Ich komme um eine Kurve und da stehen sie. Aber nein, selbstverständlich laufen sie nicht in den Wald, sondern schön vor mir den Trail entlang…
Schneehühner gibt es natürlich auch – die (ganz ähnlich wie die Rentiere) sich bevorzugt dann in Bewegung setzten, sprich auffliegen, wenn man schon fast vorbei ist.
Nun ja, so sieht man zumindest das schwedische Tierreich! =)
Heute ein lecker,
23. Januar 2010
lecker Frühstück gehabt. Guter Start in den Tag!
Nanuk fängt an gerne Auto zu fahren. Sehr schön! (Die ersten Male hatte er immer gepinkelt.) …. und ist süchtig! Süchtig nach Frolic! :) Aber welcher Hund ist das nicht??? Und da man diese Sucht gut nutzen kann, geht das Kommandotraining gleich doppelt so gut! :)
Ansonsten hatte ich mal wieder die Lektion “Immer-mit-dem Unerwarteten-rechnen”, die wie folgt aussah: Unterwegs mit einem kleinen Viererteam war ich bei einer Straßenüberquerung so darauf konzentriert darauf zu achten ob ein Auto kommt, dass ich, da ich die Strecke schon dutzende Male gefahren bin, nicht merkte, dass der Schneeflug eine hohe, feste Kante am Übergang vom Trail auf die Straße gezogen hatte, was wiederum zur Folge hatte, dass ich etwas aus der Bahn geworfen wurde und dadurch die gleich hinter der Straßenüberquerung zu fahrende Doppelkurve “leicht” verbreitert habe… =)
Tjaaaaaaaaaaa, that’s life.
Die Hunde
18. Januar 2010
machen sich prächtig!
Die Laufleistung ist enorm – der Laufwillen sowieso.
Silver beeindruckt bei jeder Tour mehr, egal ob sie im Doppel- oder Singellead läuft. Schon jetzt gehört sie zu den besten Leadern aller Gespanne und man hat den Eindruck, dass sie gerade erst angefangen hat…
Auch Twister zeigt großes Potenzial als Kommandoleader… …nur, dass er, als Leitrüde des einen Rudels, seinem männlichen Bedürfnis des Beinhebens auch während der Fahrt allzu gerne frönt und er es mit geradezu stählerner Gerlassenheit ignoriert, wenn dann das ganze Team über ihn prescht. =) Er kommt also als Singelleader leider nicht in Frage, kann jedoch sehr gut im Doppellead oder in zweiter Position im Co-lead laufen.
Die Umstellung
30. Oktober 2009
auf Hochenergiefutter hat ja nun schon vor einer ganzen Weile begonnen. Erst gab es das neue Futter noch mit dem Sommerfutter gemischt, inzwischen gibt es das Hochenergiefutter pur. Wobei „pur“ auch nicht stimmt, denn die Futterumstellung hat wie immer Durchfall bei den Hunden zur Folge. Das heißt also für uns jede Menge Reis und Haferflocken kochen und dem Futter beimischen – UND natürlich Scheiße kratzen. Und zwar um die fünf bis sechs Stunden am Tag – zu zweit wohlgemerkt…
Naja, was solls, den Hunden schmeckt’s und in ein paar Tagen haben sie sich auch ganz umgestellt.
Vorhin haben wir noch die Freiläufe gekalkt, (bei Schnee und Eis eigentlich eine sinnfreie Aktion, da bei Tauwetter alles wieder weggespült wird, aber bei dem Durchfall trotzdem nötig – die Hunde fanden es auf jeden Fall seh, sehr lustig ;)) und jetzt geht’s munter mit dem Training weiter. =)
Ein ständiges
26. Oktober 2009
Auf und Ab zwischen Schnee, Kälte, Wärme und viel, viel Matsch ist auch nicht das Wahre…
Dazwischen noch Nebel und ein grauer Himmel, bedeckt von mit nassem Schnee “vollgestopften” Wolken.
Kaum zu glauben, dass hier in den Schulen gerade Herbstferien sind – in Deutschland entspricht das Wetter sehr all den letzten Winterferien, an die ich mich erinnern kann… ;)
Die meiste Zeit des Tages nimmt das Training der Hunde ein. Ansonsten: Frühs aufstehen und Futter vorbereiten, jeden zweiten Tag zu den Fütterungen Möhren raspeln (das geht aber relativ schnell, da reicht eine große Schüssel voll schon) etc. p.p. Zwischendurch noch die Hausarbeit (ich hätte gerne das “Aufräum-Gen” ;) von meiner Omi geerbt – es ist mir wirklich ein Rätsel wie man das gerne machen kann! =)), die bei dem Matschwetter und der Tatsache, dass man öfters zwischen Haus und Freiläufen hin und her springt, sowie der Hunde im Haus (Akira und Silver mit den Welpen) auch nicht gerade vermindert wird.
Das feuchte Wetter und die immer wieder kehrenden Abstecher in den Minusbereich (- bzw. eigentlich ist es hier viel, viel zu warm für diese Jahreszeit) sorgen für eine nette Eisschicht – “sehr schön”…
Ein toller Anblick heute: Zwei alte Frauen auf Sparks – sowas will ich auch in Deutschland haben!!!! Nur müsste ich mir dann auch Schnee und Eis mitbringen – der Teransport könnte sich da als schwierig erweisen…
1, 2, 3,
25. Oktober 2009
4, 5, 6, 7, 8, 9, 10, 11, 12, 13, 14, 15, 16, 17, 18, 19, 20 Momentaufnahmen.
- Paartraining für die Hunde
- Paartraining für die Hunde
- Silver
- Kommandotraining zu Fuß – immer wieder besonders schön!
- Wofür eigentlich Decken, wenn wir doch auch schon Laufen und uns im ganzen Zimmer verteilen können…
- Mama Silver legt sich vor die Tür??? … pfff, wir laufen einfach hinterher! Ha!
- Hary umrundet
- Merlin und Nanuk
- Kammak
- Kammak und Aujaq
- Kammak
- Rookie
- Blizzard und Thunder am Zaun, ganz gebannt von Taktuk…
- Kuscheln in der “Kälte”
- Kammak
- Ohne Kuscheln ist es viiiieeeellll zu kalt hier Draußen
- Auf dem Weg zu Mama in die Hütte
- Kuscheln mit Merlin und Rookie – bereits im dicken Winteroverall
- Nach der Fütterung
- Noch einmal nach der Fütterung
Eine ganze Woche
18. Oktober 2009
lang ist hier nichts Erwähnenswertes passiert und von mir aus hätte das auch gerne so bleiben können.
Gestern fahren wir gerade mit vier Hunden vom Training zurück ins Dorf, als der nächste „Autounfall“ passierte. Von vorne kam ein Auto auf uns zu und da ich mit meinen zwei Hunden vor Hary fuhr, sah ich es entsprechend zu erst und gab das Zeichen zum Anhalten. Was wir beide nicht sahen oder sehen konnten, war, dass direkt hinter uns ein zweites Auto um die Kurve kam. Hary springt zwischen Auto und Hunde, da das Auto nicht für eine Sekunde bremst und geradewegs auf Merlin und Thunder zufährt, so dass nur noch die Wahl zwischen Hunde überfahrenlassen oder selbst vors Auto springen bleibt; aber wer glaubt, dass das Auto dann stoppt, damit Hary genug Zeit hat um die Hunde zur Seite zu nehmen, der hat sich gewaltig getäuscht! Stattdessen fährt die Autofahrerin munter weiter, Hary auf der Motorhaupe, die Leine vom Bauchgurt unter dem Auto lang, so dass sie zwischen den Vorderrädern, Hary nicht die Möglichkeit zum Abspringen gibt, da auf der anderen Seite das Gewicht von Thunder und Merlin, die auf dem Rücken mitgeschleift werden Hary immer weiter Richtung Boden – genau unter das Auto – zieht.
Während die Hunde verzweifelt versuchten wieder auf die Beine zu kommen, gab die Autofahrerin noch Gas, so dass Hary mit einem Klatsch auf dem Boden lag und die Frau über sein rechtes Bein fuhr. Hary schrie vor Schmerz, die Hunde waren wie betröppelt ––––– und die Autofahrerin beging kurz gesagt Fahrerflucht!, denn nicht mal als sie über Harys Bein drüber war hielt sie an…
Schön nicht?
Die Fahrer aus dem ersten Auto kamen sofort um zu helfen. Sie waren es auch, die die Polizei anriefen während ich nacheinander die zwei Hundepaare in die Freiläufe brachte. Als die vier wieder sicher in den Freiläufen waren und ich zurück zur Unfallstelle wollte, um nun zu sehen, was mit Hary war, hatte sich zu der “munteren Gesellschaft” der Lebensgefährte der Autofahrerin gesellt und redete auf die Augenzeugen ein – ich brachte Hary nach Hause.
Später bei der Polizeiaussage durfte man dann erfahren, dass die drei Augenzeugen am Unfallort, der Polizei gegenüber ausgesagt hatten, dass sie erst nach dem Geschehen, als alles schon vorbei war dazu gekommen wären…
Wie das jetzt mit dem Lebensgefährten der Frau zusammenhängt kann sich wohl jeder selbst zusammenreimen…
Ich frage mich langsam, ob ich nach Schweden gekommen bin, um etwas über Hunde zu lernen oder um in einem Gruselkabinett mitzuspielen.
Ein Gruselkabinett in dem Autofahrer nicht davor zögern über Hunde zu fahren und auch nicht vor den Besitzern halt machen, wenn diese versuchen ihre Vierbeiner zu schützen.


























