Vor ein paar Tagen

18. März 2010

habe ich Nanuk das erste Mal eine Packtasche umgeschnallt, um ihn langsam daran zu gewöhnen. Natürlich leer, Gewicht werde ich erst zugeben wenn sein Skelett vollständig ausgewachsen sein wird – also in ca. 1 1/2 Jahren. Während sich andere Hunde wenn sie die Packtasche zum ersten Mal auf haben wie wild schütteln, hat es Nanuk kurz gesagt einen feuchten Kehricht interessiert. ;-)

Von diesem ersten Packtaschetragen ein Foto:

Okay, okay, ich weiß, ersteres ist ein Buch, zweiteres sind Fotos, also hinkt der Vergleich etwas. Gestern abend hatte ich schöne Bilder vom Tag für heute Morgen heraus gesucht – von allen Hunden etc. p.p. und dann stellte ich fest, dass ich gestern doch sehr viele “Gruppenbilder” mit Nanuk gemacht hatte. ;) Also heißt es jetzt:

Gruppenbild mit Dame Nanuk!

Bilder

16. März 2010

während und nach zwei Touren gestern:

Jeden Tag

15. März 2010

nach der Mittagsfütterung drehe ich mit den Welpen, meist Nanuk und manchmal noch einem der anderen Hunde eine Runde. Das bedeutet natürlich, dass jeder gegangene Meter die fünfache Zeit in Anspruch nimmt, weil zwischendurch ausgiebig gespielt und getobt wird. Nanuk nehme ich in der Regel bei diesem Spaziergang an die Leine, da er in seinem jugendlichen Übermut schnell außer Rand und Band gerät und den Welpen alle Art von Faxen beibringt. ;)

Hier Bilder von dem letzten Mittagsspaziergang:

Was

14. März 2010

für ein schöner Hund!

Nanuk

Nanuk

Meine ersten

26. Januar 2010

wirklichen “Rentierfahrten” habe ich nun auch hinter mir. Und ich kann nur aufs Neue wiederholen: Rentiere sind im Kopf nicht die schnellsten!

Relativ unspektakulär sind die Fahrten, wo die Rentiere nur in einigen Metern Abstand neben dem Trail stehen und nichts tun oder weiter in den Wald hinein oder über das Feld hinweg verschwinden. Interessant war heute eine kleine Herde von um die 50 Tiere, welche direkt neben dem Trail lag und genau im falschen Moment, sprich als die Hunde schon fast vorbei waren (so eine lagernde Herde streckt sich dann ja über einige duzend Meter) schlussendlich realisierte, dass da ja HUNDE vorbei laufen und in Panik aufsprangen um wegzulaufen. Wobei diese “Panik” auch sehr gemächlich vonstatten ging. À la: “Hmmm, hmmm, hmmm… Läuft da was annnnn unnnns vorrrrrrrrrrrrrrrrrrbbbeeeeeeeeeiiiiiiiiii???????????? Wassss isssttt deeeeeeeeeennnn das? Hmmm, hmmm, hmmm. Dasss sind jaaa Hunnndddeeee??? —– … —– Hmmmm, Momennnnntttt maaaaaaaaaaalllllllllllll. Hunnndeeeeee??? Hundeee! HUNDE!!!!!! —– ….. —– Öhhhhh???? Undddd wassss maccchhhhe ichhhhh dennnn jetzttttt???? Hmmm. Icchhhh glauuubeeee ichhhhhh stehhhhheeeeee maaaaaaaaaalllllll auf… Jaaa genauuu, dasss machhe ich! —– … —– Undddd jetzzzt???? Weglauuufennnn? Weglauuuufennn? Weglauuufennn? WEGLAUFEN!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!”

Gestern hatte ich auch ein lustiges Grüppchen, von etwa zehn Tieren, auf dem Trail. Ich komme um eine Kurve und da stehen sie. Aber nein, selbstverständlich laufen sie nicht in den Wald, sondern schön vor mir den Trail entlang…

Schneehühner gibt es natürlich auch – die (ganz ähnlich wie die Rentiere) sich bevorzugt dann in Bewegung setzten, sprich auffliegen, wenn man schon fast vorbei ist.

Nun ja, so sieht man zumindest das schwedische Tierreich! =)

Die Schneepause

19. Januar 2010

ist vorbei und es schneit wieder. Bleibt die Frage wieviel es diesmal wird.

Durch die Schneewolken bedingt kann man die Sonne nicht mehr sehen und alles erscheint wie eine Mischung aus Grau, Silber und Weiß.

Unsere Ausreißer Merlin und Taiga müssen sich wieder langsam in den Tagesablauf integrieren und dürfen die nächsten Tage noch nicht wieder mit den anderen Laufen, damit sie möglichst schnell die verlorene Substanz wieder zulegen können. Die sechs Tage, in denen sie weg waren, haben sie sehr dünn werden lassen.

Ich brenne nebenher fleißig Schilder, hauptsächlich für die Trails, was mit einem Elektroschneider mit gerader Klinge gar nicht so einfach ist. Mittlerweile bekomme ich die “o’s”, “a’s”, “b’s” etc. – also alles was Rundungen hat und sich dadurch mit einer geraden Schneide schlecht brennen lässt – jedoch recht gut hin. =)

Unglaublich

11. Januar 2010

warmes Wetter!

Heute Morgen, als ich mit Akira und Nanuk unterwegs war und mich bereits relativ kühl angezogen hatte, habe ich trotzdem und tatsächlich geschwitzt! Einfach unfassbar! Und das im Januar!

Nichtsdestoweniger ist das Wetter kurz gesagt: toll!

Die beleuchtete Skispur in Storbrännan bietet mit ihren vielen Hügeln, Kurven und steilen Abfahrten eine fantastische Trainingstrecke! Sehr schön!

Meine bisher ausnahmslos gute Erfahrung mit den Menschen hier, hebt sich deutlich von den Erfahrungen, die ich in Storsund gesammelt habe ab.

Auch die Skidoofahrer sind hier ganz anders, als ich sie bisher kennen gelernt habe. Sie fahren tatsächlich langsam oder halten gar an, wenn man ihnen mit einem Hundspann begegnet!

Zwei Orte, zwei Welten.

Heute habe ich die Kilometer der Hunde zusammengerechnet und trotz der riesigen Trainingsausfälle über Wochen, sowie der Tatsache, dass wir in letzter Zeit über einige gefahrene Kilometer kein Buch geführt haben, sind es alles zusammen schon 3202 km! Sicher nicht optimal, aber wenn man die Situation der letzten Wochen und Monate bedenkt, doch sagenhaft!

blogoscoop

Bei Temperaturen

7. Januar 2010

um die – 35°C  beginnt man den Begriff  ”klirrende Kälte” aus einer ganz neuen Perspektive zu betrachten.

Die Kälte verändert aber nicht nur die Luft: Während die Landschaft bei großer Hitze etwas schummriges und flirrendes erhält, wird sie bei großer Kälte unglaublich klar. Alles wirkt irgendwie, ich weiß nicht wie ich es anders ausdrücken soll, “sauber”. Die Luft, die Sonne, die Landschaft an sich.

Die Hunde kullern sich zwischen Laufen und Spielen im Stroh zu Kugeln zusammen und kuscheln sich eng aneinander.

Nebenbei streckt die Kälte ihre Finger nach unserem Stromgenerator aus, bei dem man sich beim Startleineziehen abwechseln muss um ihn überhaupt in Gang zu bekommen.

Beim Schlittenfahren ist es ratsam eine Gesichtsmaske und Überhandschuhe zu tragen. Wärend von den vor dem Schlitten laufenden Hunden Dampfwolken aus ihren Mäulern steigen und Tasthaare bei den Hunden, wie Wimpern bei den Menschen vereisen.

Unglaublich ist der fühlbare Unterschied der Temperatur zwischen Sonnen- und Schattenstellen. Fährt man aus einer längeren sonnenbeschienen Strecke in den Wald, hat man oft das Gefühl in eine Kältewand hinein zu fahren.

Schön, wenn man nach einem langen Tag draußen in das warme Haus kommt und das Feuer im Kamin knistern und prasseln hören kann.

Eine kleine

6. Januar 2010

Anmerkung zu meiner Kamera: Sie hat, durch die Kälte, leider scheinbar völlig den Geist aufgegeben, und da ganz offensichtlich das Ladegerät für Harys Outdoorkamera während des Umzuges abhandengekommen ist, gibt es, sofern ich meine Kamera nicht wieder hinbekommen sollte, hier erst einmal keine Fotos mehr.

Ansonsten habe ich heute mit Nanuk den ersten weiteren Spaziergang über knapp fünf Kilometer unternommen, was darauf hinauslief, dass eben dieser Spaziergang eine kleine Ewigkeit gedauert hat, da Nanuk alle paar Sekunden wegen etwas anderem stehen blieb und schnuppern wollte, Äste etc. unbedingt mitschleppen musste oder sich voller Begeisterung selbst im Tiefschnee versenkt hatte. =)

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